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Kunstgießerei und Kunstgussmuseum Lauchhammer
Seit 1725 ist Lauchhammer Ort des Eisens und seit 1786 - mit dem Gelingen des Eisenhohlgusses - auch Ausgangspunkt des neuzeitlichen Eisengusses. Die Kunstgießerei setzt diese Tradition heute mit bewährten handwerklichen Methoden fort. Das benachbarte Kunstgussmuseum bietet eine anregenden Einblick in diese Lausitzer Industriegeschichte.
Gelegentlich findet in der Kunstgießerei ein öffentliches Schaugießen statt. Oft ist der Anlass das Gießen einer Kirchenglocke. Dabei wird in einem Rahmenprogramm der Prozess des Glockengießens anschaulich der breiten Öffentlichkeit gezeigt. Aber nicht nur Glocken, sondern auch der berühmte Kleinguss wie Schalen und Kleinplastiken sowie große Reliefs und Bronzeplastiken z.B. für Denkmäler und Brunnen werden in Lauchhammer gefertigt. Seit Generationen werden hier die Werke großer Bildhauer in Bronze oder Eisen gegossen bzw. restauriert. Ein Beispiel das Rietschel-Denkmal auf der Brühlschen Terrasse in Dresden.
Es lohnt sich, in Lauchhammer-Ost, kurz vor dem Ortsausgang einmal abzubiegen. Der Weg zum Kunstgussmuseum ist ausgeschildert.
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