Informationen zu Bathow
offizielle Webseite
  www.calau.de
Neue Landschaften
  Erleben Sie die Umgestaltung der gesamten Landschaft in einer großen Region, dem Lausitzer Seenland, mit dem Fahrrad, zu Fuß, auf dem Rücken des Pferdes oder mit dem Skater- Schuhen.

www.lausitzer-seen.de
www.iba-see.de
www.f60.de
Touristische Leistungsträger
Restaurant/Pension
  Schmidt's Gasthaus
Inh. Brigitte Schmidt
Hauptstraße 11, 03205 Bathow
Tel. 035439/254
Sollten Sie bei den Touristischen Leistungsträgern eine Veränderung feststellen, die wir aus organisatorischen Gründen noch nicht eingearbeitet haben, so teilen Sie uns das bitte per E-Mail mit.
Allgemeines
Einwohnerzahl: ca 54
Bathow ist ein Gemeindeteil des Ortsteiles Zinnitz
Bathow liegt an der Autobahn (A 13) Berlin - Dresden und der Landesstrasse Calau - Luckau und ist ein Ortsteil der Gemeinde Zinnitz.
Bathow heißt altsorbisch Bat`ov = Dorf des Bat, zu urslawisch Bata = Bruder, Verwandter. Also kann man sagen: "Dorf der Verwandten". Als der slawische Stamm der Lusizer in das Lausitzer Gebiet einwanderte (nach 600 n.Chr.), machten sich an dieser Stelle zwei oder drei Familien, die miteinander verwandt waren, sesshaft.
Schreibweisen: 1527 Bato, 1761 Bate, 1843 Bate, 1928 Bathow und Bathe
Ansprechpartner
  Bürgermeister der Stadt Calau
Platz des Friedens 10
03205 Calau
Tel.: (03541) 8910
Fax: (03541) 891153
Internet www.calau.de
E-Mail: stadt-calau@t-online.de

Spezielle Informationen über Calau und seinen Ortsteilen über: www.calauer-info.de

Ortsteilbügermeister von Zinnitz Frau Ursula Lungwitz
Telefon privat: (035439) 218

Ausgrabungen
  In der Gemarkung dieses kleinen Ortes gab es schon vor 1800 Jahren eine Siedlung. Mitarbeiter des Museums Potsdam führten die Notbergung eines Grubenhauses aus der römischen Kaiserzeit durch, das durch den Braunkohlenbergbau angeschnitten wurde. Neben der üblichen Siedlungsware fand man Webergewichte, Drehscheiben und mehrere Schlackenstücke.
Biotope
  In dem Wäldchen am Weg nach Zinnitz befindet sich ein Brunnen, der vor dem Bergbau (durch die Grundwassersenkung) sehr gutes Wasser spendete.
Geschichtliches
1402 erste urkundliche Erwähnung von Bathow, weiterhin 1455 und 1463/66, wo Bathow zu den Besitzdörfern der von Buxdorf auf Zinnitz gehörte.
Bis 1663 kann das Dorf Bathow von den Buxdorfs in deren Besitz gehalten werden.
Aus Geldnot musste Heinrich von Buxdorf sein Gut, das durch den 30- jährigen Krieg zerstört wurde und der daraus resultierenden Armut völlig herunter gewirtschaftet war an den Oberstleutnant und Obersteuereinnehmer Hans Zacharias von Klitzing für nur 1000 Gulden verkaufen. Ab 1677 gab es unter seinem Sohn Bertram eine erwähnenswerte Schäferei.
1759 waren Dorf und Gut Bathow an Johann Christoph Paschke abgetreten worden.. Dieser war gräflich- Lynarscher Pächter auf dem neuen Vorwerk zu Lübbenau.
1844 gibt es in Bathow 12 Wohngebäude und 74 Einwohner und Jahre 1861 werden 11 Gebäude und 84 Einwohner benannt.
Die Eigentümer wechselten bis 1856 sehr oft.
1863 wird Bathow als Mannlehngut mit 1152 Morgen Land erwähnt, davon waren 417 "unter dem Pflug" und 589 Forsten.
Nördlich des Dorfes entdeckte man ein Wiesenkalklager von feinster Qualität.
1859/60 wurde daraufhin ein Brennofen gebaut, da aber die Ausbeute zu gering war, musste der Betrieb nach kurzer Zeit wieder eingestellt werden.
Ein anderer "Industriezweig", die Ziegelei, entstand westlich des Dorfes, am Weg nach Zinnitz. Lehm war an dieser Stelle reichlich vorhanden.
Die Ziegelmeister wohnten in einem noch heute erhaltenen Gebäude. In dem Wäldchen erkennt man noch die ehemaligen Lehmkieten. Aus dieser Ziegelei stammen die Ziegel für den Bau des Schlosses und der Kirche von Zinnitz 1864 wurde das Gut an den Ökonomen Wilhelm Adolf Henning verkauft und die beiden wichtigsten Betriebe - Kalkbrennerei und Ziegelei - geschlossen. Ein neuer Wirtschaftszweig wird angekurbelt: die Fischerei. Das Gut betrieb seit mindestens 1900 intensiv Fischzucht in dem großen Teich, der einst nordöstlich des Dorfes lag - heute findet man hier nur noch Restlöcher.1920 war der letzte Rittergutsbesitzer von Bathow Waldemar Lehne. Ab 1921 befindet sich das Gut in den Händen der Bergbau Ilse AG und ab 1923 gehört es dem Reichs - Eisenbahn - Fiskus.
Das Herrenhaus (Schloss) war ein größerer Ziegelfachwerkbau (einstöckig) mit einer Neunfensterfront und einfachem Spitzdach. Es könnte in der 2. Hälfte des 18. Jh. errichtet worden sein. Zuletzt diente es als Verwalterhaus. In den sechziger Jahren wurde es wegen Baufälligkeit (und Desinteresse) abgerissen.
Verkehrsanbindungen
  Autobahn A 13, Abfahrt Calau (12) in Richtung Calau und dann gleich links.
Wanderwege / Radwanderwege
  Bathow ist an das Radwander- und Wanderwegenetz der Lausitz angebunden.