historische
Gebäude
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Rathaus von Calau
 
Joachim- Gottschalk- Strasse in Richtung Zentrum

Aussichtsturm von Weißag
 
Calauer Schweiz |
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zu Calau  |
| Historische
Gebäude mit Stadtrundgang |
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Den ältesten Teil der Stadt
erreicht man noch auf der mit Granitstein gepflasterten Schloßstraße.
Den Marktplatz erwähnt man seit dem 14. Jh., 1880 wird
an seiner Südflanke das Rathaus erbaut. Ein Gebäude
im Renaissancestil.
Der neue Klinkerbau im historischen Stil, der nach der Zerstörung
1945 wiederhergestellt wurde, verlor dabei jedoch einen Teil
seiner Schmuckelemente, besonders seinen markanten Turm. Das
ältestes Gebäude ist das Kückpuschhaus (erbaut
im Mittelalter gegenüber der wendischen Kirche). Auf dem
freien Platz vor dem Gebäude wurde früher zu Gericht
gesessen |
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Die Landkirche oder Wendische Kirche
ist ein schlichter Feldsteinbau von 1520 und war für die
Landgemeinden, die keine eigene Kirche im Dorf hatten, vorgesehen.
Nach mehreren Erneuerungen erhielt sie um 1666 ihr heutiges
Aussehen, wobei der neugotischen Giebel erst 1875 angefügt
wurde. Westlich vom Markt befindet sich die dreischiffige spätgotische
Hallenkirche aus dem 14. Jh.. Ihr im Grundriß fast quadratischer,
70 m hoher Westturm wurde um 1480 angefügt und war zu dieser
Zeit der höchste Turm in der Niederlausitz. Im Stil des
Barock war die frühere Turmhaube ausgeführt, die nach
Kriegsschäden 1962 durch einen gotischen Spitzhelm aus
Beton ersetzt wurde. Die alte Mädchenschule in der Kirchstraße,
1790 erbaut (Traufenhaus), eines der ältesten Gebäude
Calaus beherbergt heute die Heimatstube. (unmittelbar an der
Kirche). Am Burgplatz entstand im 10. Jh. die frühdeutsche
Wehranlage. Von der Dunkelsburg aus dem 12. Jh. sind noch Mauerreste
erhalten. Die Burg war einst im Norden von einem Palisadenzaun
und einem künstlichen Graben umgeben, im Südteil von
einer Sumpfrinne mit anschließendem Sumpfgebiet begrenzt.
Auf dem einstigen Burggelände wurde Anfang des 18. Jh.
das sogenannte große "Burglehnhaus" errichtet.
Einer Inschrift am Haus ist zu entnehmen, dass es im Jahre 1716
fertiggestellt wurde. Das wohlproportionierte Haus wird gegenwärtig
restauriert, sodass der von mehreren barocken Gebäuden
umstandene Platz, dessen Kopfsteinpflaster noch das originale
mittelalterliche sein soll, ein ansehnliches Zentrum erhält.
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Teile der mittelalterlichen Stadtmauer
in der Straße " Am Schlagbaum" (erbaut aus den
Natursteinen der Umgebung (Feldsteine der Endmoräne), war
früher durch einen Grabenaushub (Doppelwall) mit Baumbepflanzung
durch Eichen und Kastanien verstärkt. (seit 1790 war die
Stadt nicht mehr durchgehend befestigt). Die katholische Kirche
S. Bonifazius ist ein Klinkerbau von 1930 des Architekten Hubert
Schmid aus Cottbus. |
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Seltenheitswert hat die Calauer
Wasserversorgung :
Durch Holzrohre floß das Wasser in sogenannte Röhrenkästen
innerhalb der Stadt. Aus ihnen konnte die Bevölkerung Wasser
bis zum Sonnenuntergang entnehmen, danach mußten diese
gefüllt bleiben, um als Löschwasser zur Verfügung
zu stehen. Um 1880 bekamen die Wasserkästen Graniteinfassungen.
Zwei davon sind noch heute erhalten. Reste der Holzrohre kann
man in der Heimatstube begutachten. Die Postmeilensäule
und das Steinkreuz stammen aus dem Jahre 1738 und stehen nahe
der Ecke Karl-Marx- Str./Altnauer Str. |
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Neben dem Postamt steht ein schönes
Jugendstilgebäude, seit jeher ein Kindergarten. (heute
DRK) Das Gebäude wird im Volksmund die Glucke genannt,
da es tatsächlich so aussieht, als wenn eine Glucke schützend
die Flügel über ihre Schützlinge ausbreitet.
Das Geburtshaus des Schauspielers J. Gottschalk finden wir auf
der nach ihm benannte Straße. Im Inneren des schönen
Jugendstilgebäudes findet man das Gottschalk-Denkmal. Das
Kriegerdenkmal gedenkt der Toten aus den Kriegen 1864/66 und
1870/71, ein eisernes Kreuz wurde nach dem 2. Weltkrieg abgenommen.
In der Fußgängerzone der Stadt erinnern Gedenktafeln
an Carl Anwandter und Ernst Dohm. Den Mädchenbrunnen des
Senftenberger Bildhauers Ernst Sauer findet man auch da.
Die Blasewallsche Villa in der Gottschalk-Straße erbaut
um 1885, Wohnhaus des Generaloberst Wittig, Adjudant des Kaisers,
steht unter Denkmalsschutz. Das Technisches Museum in der Altnauer
Straße 7 ist ein Privatmuseum des Reinhard Bareinz. Alte
Maschinen, noch heute funktionsfähige Traktoren & Motorentechnik,
können täglich ab 16.00 Uhr besichtigt werden. |
| Erholungsgebiete |
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Reizvoll ist ein Besuch der Calauer
Schweiz. Der Kesselberg ist mit 161 m die höchste Erhebung
dieser Hügellandschaft. Einen beeindruckenden Ausblick
über das Gebiet bietet der Aussichtsturm, den man ca 700
m von Weißag auf dem Spitzberg finden kann.
Die Calauer Schweiz hat u.a. folgende Berge vorzuweisen: |
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Den Tibenzberg bei Zwietow der ca.
151 hoch und mit Kiefern bewachsen ist. Das Gebiet des Tibenzberges
ist reich an Findlingen, teils in der Erde, teilweise sind Findlinge
auch ausgegraben worden. |
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Das Gebiet der Calauer Schweiz gilt
als Naturschutzgebiet mit geschützte Arten von Pflanzen
und Tieren. Wildwachsende Orchideen, Frösche, der "echte
" Grüne Laubfrosch, Blindschleichen, Eidechsen, Ringelnattern,
Greifvögel, wie Sperber, Habicht, Mäusebussard, Roter
Milan, Fischotter, Eisvogel, Bachstelzen, selten gewordene Hasen,
Libellensorten und dem Fischreiher kann man beobachten.
Im Moorgebiet kann man auch den Sonnentau, aus der Familie der
fleischfressenden Pflanzen, finden. |
| Anbindungen/
Radwege |
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Calau ist an das Radwander- und
Wanderwegenetz der Lausitz angebunden. |
| Brunnen |
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Mädchenbrunnen in der Cottbuser
Straße, Nähe Markt |
| Ausgrabungen |
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Es besteht eine archäologische
Sammlung alter Gefäße (Lausitzer Kultur). |
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Es existiert ein Stadtmodell von
Calau mit Stadtansicht von 1936. |
| Freibad |
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Schwimmbad
Ziegelstraße 11, 03205 Calau
Telefon: 03541/2218 |
| offizielle Webseite |
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www.calau.de |
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