Informationen zu
Groß Jehser  |
| offizielle Webseite |
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www.calau.de |
| Touristische
Leistungsträger |
| Ansprechpartner |
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Bürgermeister der Stadt Calau
Platz des Friedens 10
03205 Calau
Tel.: (03541) 8910
Fax: (03541) 891153
Internet www.calau.de
E-Mail: stadt-calau@t-online.de
Ortsteilbügermeister von Groß Jehser, Frau Gerlinde
Baumgart
Telefon: (035439) 421
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| Allgemeines |
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Jazory = sorbisch : See
Das Dorf entstand an einem See, der vor Jahrhunderten versumpfte
und verlandete. |
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frühdeutscher Herrensitz (Burg)
aus dem 12./13. Jahrhundert |
| Pension/Restaurant |
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Privatzimmer
Thomas Harting Hauptstr.15, 03205 Groß Jehser |
| Sollten
Sie bei den Touristischen Leistungsträgern eine Veränderung
feststellen, die wir aus organisatorischen Gründen noch
nicht eingearbeitet haben, so teilen Sie uns das bitte per E-Mail
mit. |
| Geschichtliches |
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Das Gebiet war, wie Funde beweisen,
schon vor der Völkerwanderung besiedelt, wie von Dr. Wetzel,
Cottbus bezeichnet durch ein Volk der mittleren Lausitzer Kultur. |
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Spuren der Burgunder finden sich
in der Nähe des Schutzwalls. Diese sind ab 475 in Richtung
Süden (Balkangebiete) abgezogen. |
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Nach der Völkerwanderung im
6.-7. Jh. setzte die Einwanderung slawischer Stämme, vor
allem aus dem Stamm der Lusizer (Sumpfbewohner) ein. |
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Es wird angenommen, dass Groß
Jehser eine gemeinsame Neugründung deutscher, wie sorbischer
Siedler ist. |
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Ersterwähnung : um 1495 im
Meißner Bistumsmatrikel in einem Verzeichnis der einzelnen
Archiediakonate und Erzpriesterstühle, lat. "sedes". |
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Um das Jahr 1869 bewirtschaftete
das Dorf Groß Jehser 781 Morgen Land (199 ha) und das
Gut 1786 Morgen Land (448 ha) |
| Historische Gebäude |
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DIE WENDENSCHANZE
GROSS JEHSER "Nördlich - nordöstlich
des Ortes ragt aus einer Ackerfläche ein mit Erlen bewachsener
Ringwall – die Schanze heraus" , so beschreibt die
Chronik von Groß Jehser das seltene Bauwerk. |
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Schutzwall mit kleiner sorbischer
Siedlung (Vorburgsiedlung) und Gräberfeldern. |
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Er gilt als eine slawische Fluchtburg
inmitten eines versumpften Sees.
Umfang : 177 m
Wallkrone : 106 m
Höhe von außen in schräger Richtung : 33 m,
Innendurchmesser: nur 8 m |
| Schlösser |
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DAS SCHLOSS
(steht unter Denkmalsschutz)
vermutlich in der 1. Hälfte des 18. Jahrhundert unter Herrschaft
der Familie von Minkwitz erbaut. Es ist ein gut erhaltener großer
zweigeschossiger Fachwerkbau unter hohem Mansardedach mit einem
aus großformatigen Ziegeln erbauten Sockel und Kellergewölbe.
Bis 1980 gab es noch ein "Bergschlösschen" als
Verwalterwohnung. Es war ein Gebäude gleichen Baustils
wie das Schloss, ebenfalls aus dem frühen 18. Jahrhundert,
nur viel kleiner mit winzigen Räumen. Leider konnte es
aus Gründen der Baufälligkeit nicht erhalten werden.
Heute ist es im Besitz der Gemeinde, und steht zum Verkauf 4
Hoffhäuser stehen "auf der Burg". Das älteste
"unter der Burg", ein aus dem 19. Jahrhundert stammender
Fachwerkbau mit Ziegelfüllung ist restauriert |
| Grabungsstätten |
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Keramikfunde, Schlacke von Wohnstätten
Reste von Wohnstätten der Burgunder
1886 wurde auf einem Gräberfeld bei Groß Jehser in
Urnengefäßen 5 Sicheln aus Bronze und eine schöne
Lanzenspitze (Dr. med. Siehe, Calau) gefunden. Dr. Wetzel aus
Cottbus, nennt es ein Gräberfeld der mittleren Lausitzer
Kultur. In der Kirche Groß Jehser fand man mehrere Kleinmünzen
(ebenfalls durch Dr. Wetzel), die älteste trägt die
Jahreszahl 1735. |
| Sagen und Historien |
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Der Volksmund erzählt, dass
um die Gegend des Bugwalls ein gespenstischer Nachtjäger
sein Unwesen treibt, der allerdings nun schon lange nicht mehr
gesehen wurde. Nach einer mündlichen Überlieferung.
Ein Reitertrupp der durchreitenden napoleonischen Armee durchstreifte
das Gebiet, um junge Männer zu rekrutieren. Diese flohen
auf einem nur ihnen bekannten Steg zur Schanze. Die französischen
Reiter jagten ihnen nach, gerieten in den Sumpf und versanken
darin. |