Geschichte von Großräschen
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| Sagen
und Histörchen |
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Die Einrichtung der Senftenberger
Vierseitenhöfe soll so sehr üblich gewesen sein, das
sich die Höfe glichen, wie ein Ei dem anderen und die Wohnstuben
nach ihrer Lage und Ausstattung dermaßen ähnlich,
dass einer der Großräschener Wirte, der etwas länger
im Gasthof "dischkuriert" hatte, auf dem Heimweg sein
und des Nachbarn Gehöft verwechselte, um schließlich
in dessen Ehebett zu landen. Im Eifer des Weins war der Eindringling
nur unter großer Aufregung und Anwendung von Gewalt zu
entfernen gewesen - eine Geschichte, die der Pfarrer für
Wert hielt, in der Kirchenchronik festgehalten zu werden. |
| Kirchen |
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Die evangelische
Stadtkirche
1871/73 wurde der rechteckiger Ziegelrohbau mit Ziegeldach und
3seitiger Aspis in historischen Rundbogenformen errichtet (in
der Großräschener Festschrift als romanischer Stall-Stil
bezeichnet). Der Turm: hat eine lichte Weite von 4 m und eine
Höhe von 32m zu bieten. Die alte Sauerorgel der Kirche
von 1913 wurde 1989 von der Fa. Fahlberg aus Eberswalde durch
die Jehmlichorgel (einen Nachkriegsbau aus der dem Bergbau zum
Opfer gefallenen Kirche der Grube ILSE-Bückgen, unter Verwendung
des alten Großräschener Orgelprospektes) ersetzt. |
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Katholische
Kirche
Sie wurde 1912/13 nach einem Entwurf von Clemens Lohmer aus
Leipzig erbaut. Es handelt sich um einen gotischen Backsteinbau
in Kreuzform mit Westaspis und quadratischem Ostturm. Der gewölbte
Innenraum wurde bis 1975 umfassend verändert. |
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Die neue
Kirche von Neu-Bückgen
Als Ersatz für die durch den Braunkohlentagebau abgerissene
evangelische Kirche von Großräschen-Süd wurde
in der Temposiedlung eine neue Kirche erbaut. |
| Wanderwege / Radwanderwege |
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Großräschen ist an das
Radwander- und Wanderwegenetz der Lausitz angebunden. |