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Kapelle
Das Gebäude ist eine seltene und liebliche Erbauungsstätte.
Ursprünglich handelt es sich um den Rundbau vom Schloss
Im 16. Jahrhundert wurde er zur Kapelle umgebaut.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie erneut umgebaut
1913 baute man ein neues Taufbecken in die Kapelle ein.
In der Kapelle ist eine farbige, feingewölbte Ausschmückung zu bewundern. Es handelt sich hierbei um ältere und neuere Malerei.
Ein besonderer Blickfang ist die Maria "Verkündung" auf Engelsfiguren und die Kanzel mit goldener Taube.
Erinnerungen an die Herrschaftslage mit dem Wappen und dem Wappenzeichen der Hoyms, Reußen, Bentheime und Schönburgs werden wach.
Goldschimmernde Abendmahlgeräte und eine kostbar silberbeschlagenes Altarbibel von 1714 sind ein Blickfang besonderer Art.
Die heutige Gestaltung der Kapelle mit Schweifstern, geht auf die Erneuerungsarbeiten um 1744 zurück. Das Gebäude wird heute noch für Gottesdienste und der Besinnung für die Gemeindemitglieder genutzt.
Naturdenkmäler
  Teufelsstein bei Guteborn
Dieser Findling ist westlich des Weges von Hohenbocka nach Guteborn am Rande einer auflässigen Glassandgrube in einen Kiefernwald zu finden. Es handelt sich nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand um den Einzigen nicht versetzten Block südlich des Lausitzer Urstromtales im Kreisgebiet. Er besteht aus grobkörnigem Granit und hat ein Volumen von ca. 4 m³. Im Volksmund wird dieser Findling auch "Teufelsstein" genannt. Nach Domann (1931) ragt sich um den Stein eine Sage. Da es die einzige Sage ist, soll diese kurz wiedergegeben werden: " In einem Dorfe der weiteren Umgebung verlangte eines Tages der Teufel vom Dorfpfarrer, dass dieser ihm die Seelen seiner Dorfbewohner zuschreiben sollte. Da ihm der Seelsorger den heftigen Widerstand auf diese uneingeschränkte Forderung entgegensetzte, ging der Teufel auf eine Bedingung ein: der Pfarrer sollte am Sonntag seinen Gottesdienst beendet haben, ehe der Teufel aus einem fernen Lande zurückkam. Sollte das nicht geschehen, so würde der Teufel mit einem großen Steine, den er aus dem fremden Erdteile mitbringen würde, die kleine Dorfkirche zerschmettern, und die Seelen aller dabei ums Leben Kommenden sollten dem Teufel verfallen. Am folgenden Sonntag stieg er in die Lüfte, als der Seelsorger sein Kirchlein betrat. Schnell verrichtete dieser ein kurzes Gebet und teilte dann seiner Gemeinde die Gefahr mit, in der sie sich befand und schickte sie nach Hause.Gerade verließen die letzten Gemeindebewohner die Kirche, als der herbeieilende Teufel von weitem erkannte, dass er vom Pfarrer überlistet worden war. Er ließ den Stein über der Stelle fallen, wo wir ihn heute finden und ließ sich in seiner Gestalt in unserer Gegend nicht mehr sehen."
Naturschutzgebiete
NSG " Sorgenteich"
Das Naturschutzgebiet ist ein Reservat seltener Pflanzenarten, die im weiteren Umkreis vom Aussterben bedroht sind.
Das Gebiet liegt im Talsandbereich des Lausitzer Urstromtales. Die lokalklimatischen Werte weisen erhebliche Abweichungen vom Großklima auf und bestimmen letztendlich die besondere Verbreitungsinsel der Pflanzen. Die ursprüngliche Größe des Sorgenteiches betrug einst einmal fast 40 ha. Davon können jetzt noch etwa 10 ha fischwirtschaftlich genutzt werden. Das Halten des Wasserspiegels bereitete schon in der Vergangenheit große Probleme, was vielleicht auch zum Namen beigetragen hat.
GUTER BORN
Von ganz besonderem Reiz ist die Stelle des Parks, nach welcher der Ort seinen Namen hat. Inmitten einer Gruppe alter Fichten und von Alpenrosenbüschen umgeben liegt nahe der Waldwiese ein kleiner Weiher, der "gute Born" der von einer unsichtbaren Quelle gespeist wird.
Reiterhöfe
  Reithalle
In der Nähe des Schlosses hat es ein Reithaus gegeben., wie man ein solches Bauwerk weit und breit nicht kannte. In den zurückliegenden Jahrzehnten wurde es als Materiallagerhalle genutzt. 1905 entstand ein neues Stallgebäude, welches mit eigenen Boxen, Unterstand für vielfältige Kutschen und anderer zu bespannender Wagen diente.
Schulen
  1906 wurde die Schule erbaut und 1966 erfolgte ein Anbau.
Sportstätten
  Sportplatz
Wanderwege
  Es existiert ein ausgebautes und ausgeschildertes Wanderwegenetz. Auf diesem Wanderwegenetz sind sowohl der nördliche Teil unseres Landkreises, als auch südliche Teil zu erreichen
Seen und Teiche.
Mittelteich
Sorgenteich
Weinbergteich
Schlossteich
Mühlteich
Traditionen
Dorffest im August
Fasching
Vereine
Angelsport- und Freizeitverein 1985 e.V.
Reit- und Fahrverein, seit 1994
Verkehrsanbindungen
Verbindungsstraße zwischen Bernsdorf und Ruhland
direkter Anschluss an die F 97 und an die Autobahn Berliner Ring - Dresden
Verbindung zur F 169 und zum westlichen Teil des Bezirkes Cottbus
Eisenbahnknotenpunkt Ruhland - 8 km entfernt von Guteborn