Geschichte von Hörlitz
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| Geschichtliches |
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Ersterwähnung von
Hörlitz war im Jahr 1447. Der Name ist von Horka (Berg;
also: Bergdorf) abgeleitet. Das Dorf lag inmitten von Weinbergen,
die Ende des 19. Jahrhunderts dem Bergbau weichen mussten. |
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Prominenten Besuch erhielt der
Ort im Jahre 1756, als Preußenkönig Friedrich II.
auf kriegerischem Weg nach Schlesien und Böhmen in Hörlitz
Quartier machte. |
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1867 wurde in der Nähe des
Ortes der erste Braunkohlentagebau in Betrieb genommen |
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ab 1935 bestimmte der Tagebau den
Untergang des alten Hörlitz. Von Brieske her kommend überbaggerte
der Tagebau "Marga" die alte Ortslage. |
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Bereits zuvor war in der Hörlitzer
Flur im Umfeld der Brikettfabriken "Meurostolln" und
"Senftenberger Stadtgrube" eine neue Siedlung entstanden.
Diese Streusiedlung wuchs durch Umsiedlungen aus dem alten Hörlitz
und wurde so zum heutigen Ort Hörlitz. |
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Der Ort, der 1970 nach Senftenberg
eingemeindet wurde, erhielt nach der politischen Wende im Jahre
1989 wieder seine Eigenständigkeit zurück. |
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Ein weiteres wichtiges Datum ist
die Stilllegung der allgegenwärtigen Brikettfabrik "Meurostolln"
mitten im Ort nach 107 Jahren Betriebsdauer. Die Umweltsituation
im Ort verbesserte sich erheblich, der Arbeitsmarkt geriet dagegen
weiter unter Druck. |
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In den letzten 14 Jahren wandelte
sich Hörlitz von einem ehemaligen Industrieort zu einem
vielerorts modernen und farbigen Wohn - und Dienstleistungsstandort
in der Peripherie der Stadt Senftenberg. |
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Für Hörlitz ist die dichte
Lage schon fast sprichwörtlich: Neben der nahen Lage an
Europas modernster Rennstrecke zählt auch das Freizeitzentrum
"SnowTropolis" zur Hörlitzer Gemarkung. Das Freizeitzentrum,
welches aufgrund bergbaulicher Hinterlassenschaften nur von
Senftenberger Seite erreichbar ist, bietet neben ganzjährigem
Spaß im Schnee auch mehrere Bowlingbahnen, eine Tennishalle,
viel Gastronomie, und in der Winterzeit eine Open-Air-Eisbahn. |