Geschichte von Hosena
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| Denkmäler |
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Das Kriegerdenkmal wurde 1921 auf
dem Platz der Jugend zur Erinnerung an die Gefallenen des 1.
Weltkrieges errichtet. |
| Geschichtliches |
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Nach Erzählungen soll Hosena
schon um 1300 erstmals erwähnt worden sein. Seit Bestehen
des Schlosses in Hoyerswerda um 1272 war Hosena ein Vorwerk
und eine Schäferei der Standesherrschaft Hoyerswerda. |
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1420 wurde Hosena das erste mal
urkundlich erwähnt. Nachzulesen ist dieses Datum im Ortsnamenbuch
der Oberlausitz / Jahrgang 1975/76 |
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Die Ortsnamen wurden wie folgt geschrieben
und gedeutet:
- wendisch: Hoznja, Hozna, Hozne, Hosna, Hozen
- altslawisch: gozd oder hozd; das heißt: trockener Wald
- seitdem bezeichnet man Hosena auch Waldort |
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1446 wurde Hosena in der Frühgeschichte
von Lauta zum ersten mal erwähnt. |
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1621 verpfändete der Erbherr
Rudolf Ponikau Hosena an seine Söhne. |
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1779 wurde das Vorwerk Hosena durch
einen Vertrag mit einem Erbschaftsverschreibungsbrief an 26
Gemeindegrundbesitzer erbverpachtet. |
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1786 gab der damalige Besitzer der
Standesherrschaft Hoyerswerda Kurfürst Friedrich der zweite
von Sachsen, alle zur Herrschaft gehörenden Felder in Erbpacht. |
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1815 kam Hosena, durch den Friedensvertrag
zwischen Preußen und Sachsen, zur preußischen Oberlausitz. |
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1851 kam es durch den Ökonomie
Kommissar Vogt und dem Feldmesser Pohl zur Neuaufteilung des
Dorfes Hosena. |
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1872 wurde die Eisenbahnstrecke
Ruhland – Hoyerswerda gebaut, und 1873 der Bahnhof durch
den Rittergutsbesitzer Götz in nach dem Ort "Hohenbocka"
benannt. |
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1874 wurde die Eisenbahnstrecke
Senftenberg - Kamenz in Betrieb genommen. In diesen Jahr entstand
in Johannisthal die erste Glashütte (viele Hosenaer fanden
dort Arbeit). Ebenfalls in diesem Jahr wurde der Kreis Hoyerswerda
in 17 Amtsbereiche aufgeteilt. Hosena gehörte dann zum
Amtsbereich Hohenbocka. Die Einwohnerzahl Hosenas stieg beträchtlich,
da sich durch die Industrialisierung viele Arbeiterfamilien
in dieser Gegend neu ansiedelten. |
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1894 ist die Glasproduktion in Johannisthal
eingestellt worden, jedoch die Glassandförderbetriebe weiter
ausgebaut. |
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1895 vereinigten sich die ansässigen
Glassandgruben. |
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1896 erbaute man eine neue Glashütte,
genannt "Alte Hütte", für Hohlglasherstellung. |
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1906 entstand eine zweite Glasfabrik,
die sogenannte "Neue Hütte". |
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Ab 1950, wuchs Hosena mit der ersten
Produktion von Streuscheiben zu einem Industriedorf heran. Aber
die Quarzsand und Braunkohlengewinnung veränderte das Landschaftsbild
von Hosena. |
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1966 wurde ein Grubengewässer
für die Gestaltung eines Naherholungszentrum für Hosena
freigegeben. |
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So entstand dann das beliebte Naherholungsgebiet
"Koboldmühle". |
| Kirche |
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1581 gehörten die Bewohner
der Gemeinde Hosena noch zum Kirchspiel in Lauta. |
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Ab 1901 fand regelmäßig
der Gottesdienst in der Schule in Hosena statt |
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1912 wurde dann schließlich
die evangelische Kirche in Hosena gebaut. |
| Mühlen |
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Die in Hosena vorhandenen Mühlen
werden auch als Erbpachtmühlen bezeichnet. Die Plutomühle
wurde 1919 durch den Blutmüller Paul Schmidt abgerissen.
Weitere Mühlen sind die Bärmühle und die Koboldmühle. |
| Naturdenkmäler |
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1871 pflanzte man die Friedenseiche
auf der Dorfaue des Dorfes. Zwei weitere Stieleichen wurden
auf dem Platz der Jugend gepflanzt und eine Sumpfzypresse kam
in den Garten des Grundstückes Johannisthaler Str. 10. |
| Steinkreuze |
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Bei dem Hosenaer Kreuz handelt es
sich um ein maltesisches Kreuz. Bis 1912 stand es in der Nähe
der Schule und wurde dann, zum heutigen Standort, auf den Platz
der Jugend vor die dortige Friedenseiche umgesetzt. Das Kreuz
besteht aus Granit und wird geschmückt durch 2 Brückensteine
mit sächsischen Schwertern. Diese Schwerter beweisen die
Zugehörigkeit Hosenas zur sächsischen Krone (sie stehen
noch heute an der Schule) |
| Radweg- Anbindungen |
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Von Hosena aus kann man auf ausgeschilderten
Radwegen direkt zum Senftenberger See, oder in Richtung Lauta
(Freistaat Sachsen) fahren. |
| offizielle Webseite |
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www.hosena.de |