Geschichte von Klein
und Groß Beuchow  |
| Historische Anlagen |
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Slawischer Schutzwall
Am Ortsausgang Groß Beuchow unmittelbar zwischen zwei
"lauten Zeugen der Neuzeit", dem "Mc Donalds"
und der Autobahn finden wir ein hochinteressantes Bodendenkmal
aus den Zeiten der letzten Jahrtausendwende |
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Der slawische Schutzwall Groß
Beuchow
Er ist einer der letzten, im Original erhaltenen Burgwälle
(die meisten fielen dem Braunkohlenabbau zum Opfer oder sind
rekonstruierte Museumsanlagen). Der Wall wurde zum Schutz der
ursprünglich vorhandenen slawischen Siedlung erbaut. Die
geringe Ausdehnung lässt annehmen, dass der Wall wahrscheinlich
nur zum Verteidigungskampf Errichtet - und nicht über längere
Zeit als Wohnburg - genutzt wurde.
Es wird weiter angenommen, dass der Wall anlässlich des
Einfalls der deutschen Ritterschaften - unter der Führung
von Markgraf Gero - errichtet wurde, die im Ergebnis Ihrer Kreuzzüge
die Christianisierung weiter vorantreiben wollten.
Der kreisrunder Bodenwall mit einer Absenkung als Eingang ist
von einem Wassergraben umgeben gewesen. |
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Dem Wall vorgelagert ist eine große
Zahl sehr alter knorriger Eichen. |
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Gegenüber dem Wall steht eine
Solitäreiche die unter Denkmalsschutz steht, (Alter ca.
800 Jahre) |
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Das registrierte Bodendenkmal ist
bereits seit den 30er Jahren bekannt, denn es wurde beim Bau
der Autobahn umbaut und erhalten |
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Die Ausgrabungen sind unmittelbar
nach der Entdeckung getätigt worden und sind im Potsdamer
Museum für Frühgeschichte dokumentiert. |
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Bis zur Gegenwart ist dieses Denkmal
in keinster Weise ausgeschildert bzw. touristisch erschlossen. |
| Historische Gebäude |
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Jagdhaus : schönes Fachwerkhaus,
1746/47 wurde das barocke Schloss als Jagdhaus "eingeschossig
mit 2-riegligem strebenlosem Fachwerk erbaut, es trägt
bei 8-achsiger Front ein Mansardendach mit 3 Eine im Innern
des Hauses vorhandene Kapelle ist von etwa 1620 und steht heute
unter Denkmalsschutz. (sehr erhaltungsbedürftig) 1994 wurde
die Fassade erneuert und als Kindergarten genutzt. |
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Das Landwarenhaus (1957 erbaut),
wurde zum Unverständnis der Einwohner von der Denkmalsbehörde
unter Denkmalsschutz gestellt. |
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Das Gemeindebüro wurde früher
als Wohnung des Gutsverwalters genutzt. Die Feldsteinbauweise
ist identisch mit der des Jagdhauses, dass um 1850 neu aufgesetzt |
| Geschichtliches. |
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1346 finden wir die erste urkundliche
Erwähnung. |
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Der Ortsname wird auf den slawischen
Personennamen "Bych" zurückgeführt. Tatsächlich
ist für beide Dörfer (Groß- und Klein Beuchow)
seit Mitte des 15.Jh. das Geschlecht der von Bichows nachzuweisen.
So erwirbt am 12.01.1418 ein Niclas von Bychow ein Drittel des
Dorfes Schönwalde. Er war auch als " alter geschworener
Ratsmann der Stadt Luckau" bekannt. |
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1570 umfasste der Ort 5 ½
Ritter- und 13 Bauernhaufen sowie 6 Kossätenstellen. |
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Seit ca. 1590 ist Beuchow dem Patronat
Lübbenau als Lehndorf zugehörig und somit auch zinshörig. |
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Groß Beuchow zerfiel seit
Mitte der 2. Hälfte des 15.Jh. in einen brandenburgischen
und einen niederlausitzer Teil. Diese Teilung war auf Grund
des Gubener Friedens zustande gekommen. |
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1679 erwarb Casimir Graf zu Lynar
den brandenburgischen Anteil und vereinigte 1681 den Besitz
durch Zukauf des niederlausitzer Anteils. |
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Beuchow ist seit 1792 zur Standesherrschaft
Lübbenau zugehörig. |
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1816 wurden beide Teile dem Kreis
Calau zugewiesen.
Nach 1945 wurden die Gutsländereien aufgeteilt auf Umsiedler
und Landarbeiter. Die sich später zur LPG zusammen schließen
mussten. |
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Anfang Juni 1996 feiert Groß
Beuchow seine 600-Jahr-Feier.
Auf dem Gelände des Freizeitcenters befand sich eine große
Windmühle (günstiger windnaher Standort), die vor
ca. 50 Jahren infolge von Nachkriegshandlungen abgebrannt ist. |
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Klein Beuchow |
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Wird erstmals 1450 als Weynigen
Bichow erwähnt und ist ebenfalls slawischen Ursprungs. |
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Wechselnde Besitzer waren die Familien
von Mühlen, von Buxdorf und die Grafen zu Lynar, die miteinander
in ständigem Rechtsstreit um die Lehnspflicht lagen. (Siehe
"Niederlaus. Rittergüter und Ihre Besitzer") |
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Unter der Lübbenauer Standesherrschaft
wurde der noch 1723 erwähnte Herrenhof aufgegeben und die
Ländereien von Groß Beuchow aus bewirtschaftet. |
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Besonderen Streit rief ein Lehnstück
mit 2 Bauernhöfen und einem Kossät hervor, welches
Nicell von Buxdorf seiner ungehorsamen Ehefrau verschrieb, als
er sich 1579 von ihr scheiden ließ. |
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Dieser Teil von Klein Beuchows hatte
einen noch regeren Besitztumswechsel, der sich über das
17. und 18. Jh. als ständiger Streit hin- und herzog. Erst
1725 kam dieser Teil durch Kauf an Friedrich Seyfried von Loben
nach Klein Beuchow zurück.. |
| Traditionen |
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Osterfeuer |
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Fastnachten, Zampern |
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Maibaumaufstellen |