Informationen zu
Lug  |
| offizielle Webseite |
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www.amt-altdoebern.de |
| Touristische
Leistungsträger |
| Ansprechpartner |
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Der Amtsdirektor des Amtes Altdöbern
Tel.: 035434 – 600-0, Fax: 035434 – 600-60
Internet: www.amt-altdoebern.de
E-Mail: info@amt-altdoebern.de |
| • |
Ortsbürgermeister der Gemeinde
Lug
Tel.: 035329 – 56254 |
| Allgemeines |
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Einwohnerzahl: |
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1818 - 180 Wohngebäude und
200 Einwohner
1844 - 30 Wohngebäude und 250 Einwohner |
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1861 - 40
1900 - 261
1939 - 281
1996 - 170
2002 - 165 |
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Der Name des Dorfes ist von der
nach der westlich des Dorfes gelegenen Torf- und Sumpflandschaft
hergeleitet, welche heute weitestgehend trocken gelegt wurde. |
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Lug ist ein Gemeindeteil des Ortsteiles
Bronkow der Gemeinde Altdöbern.
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| Pension/Restaurant |
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keine Angaben |
| Sollten
Sie bei den Touristischen Leistungsträgern eine Veränderung
feststellen, die wir aus organisatorischen Gründen noch
nicht eingearbeitet haben, so teilen Sie uns das bitte per E-Mail
mit. |
| Biotope |
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Das Feuchtbiotop zwischen Lug und
Wormlage : |
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Innerhalb eines Bodenaushubs infolge
der Melioration und Wasseransammlung bildete sich über
einen Zeitraum von ca. 10 Jahren ein Teich-Feuchtbiotop. Die
natürliche Ansiedlung von Enten, Molchen und Amphibienarten
sowie Pflanzen, wie Schilf und Kalmus rief die Naturschützer
auf den Plan. Das Biotop soll unter Naturschutz gestellt werden. |
| • |
ein Bade- und Angelteich zwischen
Lug und Lipten direkt unter der Bahnbrücke Altdöbern
Finsterwalde ( ca. 0,25 ha groß) |
| • |
im Lug in Richtung Sadow ein Feuchtbiotop,
gespeist vom
Lug - Kanal, auch als Angelteich nutzbar |
| Denkmäler |
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Kriegerdenkmal für die Opfer
des 1. und 2. Weltkrieges auf dem Friedhof. |
| Geschichtliches |
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DER GROSSE
LUG
Der Lug bildete ursprünglich einen See zwischen den Dörfern
Lipten, Lug, Barzig, Saalhausen und Wormlage. Später entstand
daraus ein besonders sumpfiges Torf- und Bruchgelände von
fast einer Meile Länge und bis zu einer 3/4 Meile Länge.
Er war von einem üppigen Waldgebiet umgeben. Von diesem
"fabelt man, es habe 7 Jahre lang gebrannt. Damals wurde
im Lug noch Torf gestochen. Dieser wurde zu Torfhäuschen
zum Trocknen aufgestellt und zum Heizen verwendet. Für
3 Mark wurde eine Fuhre Torf verkauft. (aus den Aufzeichnungen
des ältesten Bürgers Paul Nasdal) |
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Das Sumpfgebiet stellte noch bis
ins 19.Jh. einen starken Wirtschaftsfaktor dar. Torf und Brennholz
galten als wertvolle und gefragte Rohstoffe. Durch den Lug-Kanal
wurde die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes möglich
gemacht. |
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erste urkundliche Erwähnung
1460 als Lugk; 1541 als Luck; seit 1937 Lug |
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Gebiets- und Besitzzugehörigkeit:
1460 - 1527 v. Köckritz 1541 Familie von Schulenburg
1653; 1659 v. Klitzing, 1910 Graf v. Witzleben |
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1527 Kaspar von Köckritz wird
in einem Lehnbrief erneut mit dem Rittergut Seese belehnt. Das
Dorf Lug bildete im frühen 16.Jh. einen Bestandteil derumfangreichen,
vor der böhmischen Krone zu Lehn gehenden Begüterung
Seese. |
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1864 gab es eine Schäferei,
eine Schänke und zwei Windmühlen |
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eingepfarrt nach Lipten, Tochterkirche
von Göllnitz 1718, 1820, 1930 |
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1848 ist der Lugkanal gebaut worden |
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1836 brach ein Großfeuer aus |
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1900 brannte es erneut, als Glut
aus einem Backofen entnommen wurde. 3 Gehöfte, 1 Stall
und 1 Gurtsarbeiterhaus brannten nieder. |
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1907 wurde das Gasthaus erbaut.
Lug gehört zu dieser Zeit nach Altdöbern, als Besitzer
wird Graf Heinrich von Witzleben genannt. |
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Das Rittergut hat sich auf ca. 878
ha vergrößert, davon 234 unter dem Pflug, 40 ha Wiesen
und Weiden. |
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1916-1920 wurde eine Separation
durchgeführt. Es hatte sich herausgebildet,dass jeder ca.
30 kleine Feldparzellen besaß, die jetzt zu großen
Feldschlägen umgewandelt wurden |
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1928 wurde Lug an das elt. Netz
angeschlossen. |
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Am 26.07.1929 ist die Freiwillige
Feuerwehr gegründet worden |