Informationen zu
Mallenchen  |
| offizielle Webseite |
| |
www.calau.de |
| Neue
Landschaften |
| |
Erleben Sie die Umgestaltung der
gesamten Landschaft in einer großen Region, dem Lausitzer
Seenland, mit dem Fahrrad, zu Fuß, auf dem Rücken
des Pferdes oder mit dem Skater- Schuhen. www.lausitzer-seen.de
www.iba-see.de
www.f60.de |
| Touristische
Leistungsträger |
| Ansprechpartner |
| • |
Herr Herbert Schulze (Leiter der
Heimatstube)
Tel. 03541-2736 |
| • |
Frau Swistek - Stadtverwaltung Calau,
Tel. 03541 - 8910 |
| • |
Bürgermeister der Stadt Calau
Tel.: 03541 – 8910, Fax: 03541 – 891153
E-Mail: stadt-calau@t-online.de
|
| Allgemeines |
| • |
Ortsname
der Pfarrer und Chronist, Herr Dienel deutet den Namen als "malenki
Jasorze" , was bedeutet, dass Mallenchen einst das Klein
Jehser war.
Weitere Deutungen : siehe unter Histörchen |
| • |
Mallenchen ist ein Gemeindeteil
des Ortsteiles Groß Jehser der Stadt Calau. |
| Sollten
Sie bei den Touristischen Leistungsträgern eine Veränderung
feststellen, die wir aus organisatorischen Gründen noch
nicht eingearbeitet haben, so teilen Sie uns das bitte per E-Mail
mit. |
| Biotope |
| • |
Mallenchener Teich(e)
Die "Mallenchener Teiche" waren früher doppelt
so groß. Heute gibt es nur noch einen Teich. |
| • |
Die Schrake bildete einst einen
kleinen See |
| Geschichtliches |
| • |
Von 600 bis ca. 930 waren die Wenden
/ Sorben die Bewohner der Region um das Dorf Mallenchen. Aus
dieser Zeit stammen noch einige alte Familiennamen, wie Luschke,
Schando, Nagebor, Koppatz |
| • |
930 - 1135 : Zeit der Eroberung
und Besiedelung durch die Deutschen unter Heinrich I. und Otto
I. |
| • |
Deutsche Siedler zogen nur sehr
zögernd in diese Region, behindert wurden sie durch das
sehr sumpfige Gelände – nach Aussage der Chronik.
In der Folgezeit setzte eine Vermischung der beiden Völkerschaften
ein. |
| • |
Ritterschaften setzten sich in der
Lausitz fest. Sie trieben den Bau von festen Siedlungsplätzen
sowie von Burgen und Herrenhäusern voran. |
| • |
Die Gutsakten von Mallenchen sind
1945 vernichtet worden. |
| Kirchen |
| • |
Aus den Kirchenakten :
erste Eintragung : 1683 - Beschwerde, warum denn die bereits
1653 (!) angeforderten Kirchenrechnungen nicht vorgelegt werden.
Dies geschah mit der Absicht, nach dem 30jährigen Krieg
wieder geordnete Verhältnisse zu schaffen. 1682 - Johann
von Patow wird Herr auf Mallenchen. Er besaß in der Kirche
ein eigenes "Herrschaftsgestühl". |
| • |
1694 - gab es Streit um dieses Herrschaftsgestühl
(Siehe Chronik S.2), da jede Herrschaft ein eigenes wünschte.
Die Erhaltungskosten wurden jedoch zum Teil gescheut - Ergebnis
dieses Streites war der Logenanbau, der bei der Kirchdacherneuerung
mit überdacht wurde. |
| • |
1720 -1725 Anbau und Erneuerung
der Kirche unter wechselnden Umständen, aber offenbar mit
großem Eifer. Das Dach mit Dachstuhl und der gesamten
Stuckdecke wurde demzufolge erweitert. |
| • |
Erst 1725 begann man mit dem mauern
des Altars. Ein Stück des alten Altars wurde der Kirche
Zinnitz überlassen, wo es als Kanzel noch heute benutzt
wird. Das Geld für den Altar stifteten "die von Patows",
welches durch die vorhandenen Wappen rechts und links belegt
ist. |
| Historische Gebäude |
| |
Der Taubenturm - ein achteckiger
Fachwerkziegelbau, baufällig, aber erhaltenswert, war bis
1945 in Eigentum des Gutes, heute ist er in Privatbesitz. |
| Sagen und Histörchen |
| |
Der Überlieferung nach, gab
es einen Gutsbesitzer, der seiner Ehefrau besonders zugetan
war. Sie trug den Vornamen Helene. Er sprach oft und überall
von "meinem Lenchen". So soll sich der Ortsname erhalten
haben. |
| Schlösser |
| • |
Frühdeutscher Herrenbesitz
aus dem 12./13. Jahrhundert |
| • |
Gutshaus von Mallenchen 1787 unter
Benutzung älterer Gewölbe (1780) durch Schlossmaurermeister
Johann Gottlob Staud aus Bautzen und Schlosszimmermeister Johann
Christian Stülze erbaut. |
| • |
Die Gutsakten von Mallenchen sind
1945 vernichtet worden |
| • |
Ein schmuckloser zweigeschossiger
Putzbau unter einfachem Mansarden- Walmdach |
| • |
1858 erfolgte ein Anbau |
| • |
Ehemals war das Schloss von einem
schönen Park mit vielen alten Eichen umgeben |
| Anbindungen Radwege |
| |
Wird von den Fernradweg "Niederlausitzer
Kreisel" und der Bergbautour frequentiert, & Trassenführungen
nach – Fürstlich Drehna – Groß Mehßow
– Rutzkau - ,
sowie nach Calau - Saßleben – Koßwig - Vetschau
– Burg |
| Wanderwege |
| |
Mallenchen ist an das zentrale Wanderwegenetz
des Landkreises angeschlossen. |