zurück nach Muckwar
mehr Geschichte zu Muckwar
Historische Gebäude
 

"Im Krug zum grünen Kranze"
Die Gaststätte war vor dem Krieg sehr bedeutend gewesen. Bereits 1642 wird sie in Zusammenhang ist einem Schankwirt namens Schmidt erwähnt. Neben der Gaststätte gehörten Fremdenzimmer, ein Konzertgarten mit Kegelbahn und eine Fleischerei dazu. Infolge von Rückführungsansprüchen, durch die Enteignung des ehemaligen Besitzers Paul Schmidt, betreibt sein Sohn diese Gaststätte seit kurzem von Neuem. Das Herrenhaus in der Altdöberner Str. 3 u. 4ist heute in Privatbesitz. Die Feldsteinstallung, früher für die Pferde des Gutes. Heute gehört diese Stallung teilweise der Gemeinde. Das Wohnhaus Altdöberner Str. 6, 7 und 8. Diese Wohnungen errichtete Eugen Garbaty als Kleinwohnungen, nachdem er gezwungen werden sollte, sein Schloss in Altdöbern zu Wohnzwecken zur Verfügung zu stellen. 3 weitere Häuser stehen in Peitzendorf, 1 in Altdöbern. Das Schulgebäude 1903 schenkte Paul Raak, das ein Viertel Hektar große Ackerstück der Gemeinde zum Bau einer Schule. 1905 wurde der Bau eingeweiht. 1954 Anbau (2.Klassenzimmer), dazu mussten die Bürger von Ranzow ebenfalls Beiträge leisten, bis 1968 Schulbetrieb Das Schulgebäude enthält jetzt den Kindergarten, das Gemeindebüro und 2 Mietwohnungen

Geschichtliches
Um 1100 - 1200 wurde das Gebiet der Niederlausitz, somit auch Muckwar durch die Kolonisation von Deutschen besiedelt. In dieser Zeit kam es vermehrt zur Schaffung von Rittergütern und somit zur Vertreibung der Slawen. Ein deutscher Herrensitz entsteht (das Rittergut Muckwar).
Muckwar wird um 1346 zum ersten mal erwähnt. In der Meißnerischen Stiftsmatrikel von 1346 wird das Kirchspiel Altdöbern unter dem Namen "Dober" genannt.
Zum Kirchspiel gehörte auch Muckwar. 1643 wird das Herrenhaus in Muckwar in Brand gesetzt. Die meisten Häuser des Zeilendorfes brennen nieder. !688 lässt der Gutsbesitzer Wolf Christoph v. Kottwitz einen Damm und etliche Brücken durch den Muckwarschen Sumpf und über seine Wiesen anlegen. Es wurde ein Damm- und Brückenzoll erhoben. Diese Zollerhebung wurde 71 Jahre in Muckwar durchgeführt. 1714 erscheint Muckwar auf einer Landkarte mit dem Namen "Muquar". 1759 hat v. Heineken die Zollerhebung nach Altdöbern eingebracht. Ab dieser Zeit wurde in Muckwar kein Zoll mehr erhoben. 1876 ließ der Gutsbesitzer Blütchen eine Töpferwarenfabrik einrichten. Hergestellt wurden vorerst Bierflaschen. In den nördlich gelegenen Freibergen wurde Ton abgebaut. 1885 wird ein neuer Ziegelbrennofen in Betrieb genommen. Graf v. Witzleben gründet 1890 die Ziegelei. Das Gut Muckwar wird 1914 an die Landgesellschaft "Eigene Scholle" verkauft.
Traditionen
Osterfeuer
Dorf- und Kinderfest
Stollenreiten seit 1990
Kirmes
Fastnacht
Zampern
Vereine
Feuerwehrverein
Dorfclub 90 Muckwar e.V.
Verkehrsanbindung
  Muckwar ist über die A 13, Abzweig Bronkow (13), über Luckaitz - Buchwäldchen mit dem Fahrzeug zu erreichen.
Wanderwege
  Es gibt ein ausgeschildertes Wanderwege Netz in alle Regionen der näheren und weiteren Umgebung