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"Neu Geisendorf " am Dorfplatz

Interessantes zu Neupetershain
Mühlen

Die ehemalige "Greschmühle" ist heute ein Wohnhaus.

Die "Drogoschmühle", ist eine in der Mitte vergangenen Jahrhunderts abgerissene Wassermühle.
Die "Alte Mühne", von dieser Anlage ist nur noch ein dazugehöriges Stallgebäude und Wohngebäude vorhanden.
Geschichtliches
Der jetzige Ort Neupetershain war früher der Ort Petershain - und ist der slawische Ort Wiki gewesen.
Um 1200 wird von einer befestigten Wasserburg und einer wahrscheinlichen ersten Besiedelung gesprochen.
Erstmals wird 1346 der Ort in einer Urkunde erwähnt.(sorbischer Name Wiki = der Markt )
Eine erste Besiedlung ist für das 3. bis 5. Jahrhundert in der Gemarkung nachgewiesen. Beim Bau der Straßenkreuzung im Bereich der Kirche lässt sich die Verhüttung von Raseneisenstein feststellen. (Schlackenfunde)
1667/68 und 1715 bis 1717 beteiligten sich die Petershainer Bauern an Aufständen.
1738, Carl von Rotberg erwarb das Dorf vom Herrn von Muschwitz
1844, Verbot des sorbischen Gottesdienstes durch den Gutsherren.
Im Jahr 1870 wurde der Haltepunkt Petershain an der Bahnstrecke Cottbus/Großenhain eröffnet.
Der Rittergutsbesitzer von Petershain gründete 1880 eine Ziegelei.
1896, Gründung der Kolonie Neu Petershain durch Eröffnung der ersten Glashütte, der "Niederlausitzer Glashüttenwerke Müller Hoffmann & Co" und Errichtung erster Wohnstätten in der Nähe des heutigen Bahnhofes.
1905, Neupetershain wurde eine eigenständige Gemeinde.
Durch die örtlichen Braunkohlenlagerstätten, der Nähe von Glassandvorkommen in Hohenbocka und der vorhandenen Bahnstrecke Senftenberg/Cottbus hatte diese Hütte einen entscheidenden Standortvorteil.
Eine Ansiedlung von Glasfacharbeitern aus Thüringen und Böhmen und deren Arbeit verschaffte dem Ort zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung.
Eine überregionale Bedeutung erlangte Neupetershain durch die Glasindustrie mit ihren Produkten für den Inlandsmarkt und besonders für den Export.
Eine überregionale Bedeutung erlangte Neupetershain durch die Glasindustrie mit ihren Produkten für den Inlandsmarkt und besonders für den Export.
1928, die Gemeinden Petershain, Geisendorf und Klein Görigk wurde in die Gemeinde Neupetershain eingemeindet.
In den 70er und 80er Jahren erlitt die Gemeinde durch die umliegenden Tagebaue enorme Umweltschäden und eine Stagnation der Ortsentwicklung.
Nach dem Ende der Glasindustrie und dem Auslaufen der Braunkohlenförderung befindet sich Neupetershain in einem Umstrukturierungsprozess.
Im Jahr 2001 zogen die Bewohner von dem Ortsteil Geisendorf nach Neu- Geisendorf, es liegt in der Nähe des Neupetershainer Wasserturmes. Geisendorf wird abgerissen, es muss dem voranschreitenden Braunkohletagebau Welzow weichen.