Interessantes zu Säritz
offizielle Webseite
  www.calauer-info.de
Touristische Leistungsträger
Pension/Restaurant
 

Restaurant Weidmanns Ruh
Inh. Herr Hurraß
Hauptstraße 14, 03205 Säritz
Tel. (03541) 2623

Allgemeines
Einwohnerzahlen:
1818 - 95
1871 - 201
1900 - 151
1961 - 161
Säritz liegt einen Kilometer westlich der Stadt Calau. Der Name Säritz zeugt für eine slawische Gründung.
Bedeutung: Zarec = za = hinter; reka = Bach, altsorbisch bedeutet es: "hinter dem Bach". Mit dem Bach könnte die Kleptna gemeint sein die sich westlich am Dorfrand entlang schlängelt. Ihre Quellen sprudeln westlich von Kemmen und Schadewitz.
Säritz ist ein Gemeindeteil des Ortsteiles Kemmen der Stadt Calau
Ansprechpartner
Herr Herbert Schulze (Leiter der Heimatstube)
Tel.: 03541-2736
Frau Swistek - Stadtverwaltung Calau
Tel: 03541 – 8910
Der Bürgermeister der Stadt Calau
Tel.: 03541 – 8910
Kirchen
  Das Dorf gehörte von Anfang an zum Kirchspiel Buckow, der Tochter-Kirche von Groß - Jehser. Die Säritzer halfen mit beim Aufbau der Buckower Kirche, sie sammelten Feldsteine und Raseneisensteine.
Geschichtliches
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes war vermutlich 1370.
Säritz war nie ein Gutsdorf, es war schon sehr früh ein Bauerndorf. Den Nachweis dafür findet man in einem Lehnbrief, den der Landvogt Albrecht von Postepitz (Luckau) zwischen 1463 und 1466 für Nickel Buckendorff zu Zinnitz und Jorge Buckendorff zu Schlabendorf wie mit den zugehörigen Dörfern anfertigte.
Bei der Erbteilung muss Säritz an Luckau gegangen sein. Die Dazugehörigkeit wurde 1554 urkundlich erklärt. Säritz wurde dann später Landvogteidorf.
Später gab es dann die Bezeichnung Amtsdorf.
Zugehörigkeit:
1666 - 1688 zum Amt Lübben
1688 - 1712 zum Amt Vetschau
1712 - 1874 zum Rentamt Lübben
Das Dorf Säritz wurde 1816 in den Kreis Calau eingegliedert.
Säritz und noch einige Dörfer werden bis heute Küchendörfer genannt. Diese Dörfer hatten keinen Herren über sich außer den Landvogt in Luckau oder Lübben. Sie mussten Abgaben in Form von Lebensmitteln an das Amt liefern; also an die landesherrlichen Küchen. Diese Orte waren eine Enklave im Kreisgebiet.
Säritz wird 1839 in seiner Siedlungsform als "Sackgasse" bezeichnet, man könnte auch von einem Straßendorf sprechen.
Wendisch wurde nach 1867 in diesem Ort nicht mehr gesprochen.
Findlinge
  ein großer Findling befindet sich zwischen Säritz und Mallenchen an der alten Poststraße, ca. 450 m vor der Autobahn.
Ausgrabungen
  nördlich und nordwestlich vom Dorf wurde ein urgeschichtlicher Wohn- und Bestattungsplatz festgestellt.
Schulen
  Säritzer gingen nach Buckow zur Schule. Die Konfirmanden aus Säritz mußten seit Anfang des 19. Jahrhunderts zum Pastor Unterricht nach Groß - Jehser.
Wanderwege
  Der Ort ist an das Wanderwegenetz des Landkreises angeschlossen
Anbindungen Radwege
Wird von den Fernradweg "Niederlausitzer Kreisel" und der Bergbautour, dem "Teufelchen" frequentiert, & Trassenführungen nach – Fürstlich Drehna
Saßleben – Koßwig - Vetschau – Burg
Gosda – Schöllnitz - Altdöbern – Großräschen – Senftenberg
  Gahlen – Laasow – Wüstenhain – Cottbus
Verkehrsanbindung
A 13, Abfahrt Calau (13)
Deutsche Bahn, Bahnhof Calau/Niederlausitz
offizielle Webseite
  www.calau.de
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