Interessantes zu
Schadewitz  |
| offizielle Webseite |
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www.calauer-info.de |
| Ansprechpartner |
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Der Bürgermeister der Stadt
Calau
Tel.: 03541 – 8910 |
| Allgemeines |
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Einwohnerzahl:
1851 - 68
1887 - 75
1925 - 60
1966 - 66 |
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Schadewitz ist ein Gemeindeteil
des Ortsteiles Kemmen der Stadt Calau |
| Kirchen |
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Schadewitz gehörte zum Kirchspiel
Buckow |
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1958 wird es nach Kemmen ausgekircht |
| Geschichtliches |
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Schadewitz stammt aus einer slawischen
Gründung.
Die erste urkundliche Erwähnung von Schadewitz war vermutlich
1421.Seit 1462 soll das Dorf zum Lehn einer Ritterherrschaft
gehören. Die ersten Eigentümer waren die "von
Buxdorf auf Zinnitz" und Schlabendorf. Schadewitz war später
ein Zubehördorf von der mallenchener Herrschaft und blieb
es bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Es wurde dann vom letzten
Eigentümer"von Patow" an August Wilhelm von Trosky
verkauft, der Eigentümer von Groß Jehser war. Nach
Trosky sind noch mehrere jehsersche Herren über Erpitz
und Schadewitz bis 1932 bekannt. Erpitz und Schadewitz wurden
dann als Waldgut des Dr. jur. Hans Carl von Jena zusammengefasst.
Bis 1945 blieb es sein Eigentum, 1946 erfolgte die Enteignung. |
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Die "Lusitzer" und die
deutschen, die sich in Schadewitz ansiedelten bauten ihre Bauernwirtschaften
in einer Reihe, so dass ihre Felder in Richtung des Gewässers
der Kleptna lagen. Die Größe des Ortes änderte
sich oft. 1708 wurden 6 Bauernstellen und eine Kossäteenstelle
gezählt.. |
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Man konnte dann schon von einem
kleinen Bauerndorf sprechen.
1718 gab es nur noch 5 Hüfner (Bauer) und einen Kosät.
1810 waren es schon keine Bauern mehr, nur noch 7 Ganzkossäten,
einen Halbkossät und einen Büdner. Nach der Größe
der Bodenfläche reichte es nicht mehr zum Bauern, die Wirtschaften
waren zu klein. Die Bewohner bauten in erster Linie Lein an,
der zur Ernährung und zur Herstellung von Bekleidung diente. |
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Im Wald bei Erpitz befand sich die
Flachsbleiche, sie ist heute noch als Wasserloch erkennbar. |
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In westlicher Richtung des Dorfes
befand sich ein großer Tümpel "der Luchk". |
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Unweit vom Luchk holten sich die
Bewohner Material für den Hausbau aus den Lehmabbau (Lehmstücke)
und Brennmaterial aus dem Torfstrich. |
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1815 nach der Separation, gehörten
die Lehmstücke und die Sandgruben der dörflichen Interessengemeinschaft.
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1928 wurden das Dorf Kemmen, das
Gut Kemmen und Schadewitz zu einer Gemeinde zusammengelegt. |
| Sagen und Histörchen |
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Zum Namen von Schadewitz gibt es
eine überlieferte Sage:
In Schadewitz gab es einen Nachtwächter. Eine Sage erzählt
folgendes: "In Schadewitz hat einst der alte Nachtwächter
nachts um 24 Uhr den Tod durch das Dorf reiten sehen. Der Tod
war zu Pferde. Er sprengte auf den Nachtwächter zu. Am
dritten Tage ist derselbe gestorben." |
| Schulen |
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Die Kinder gingen nach Buckow zur
Schule, ab 1909 nach Kemmen und ab 1968 nach Calau. |
| Anbindungen Radwege |
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Wird von den Fernradweg "Niederlausitzer
Kreisel" und der frequentiert.
Trassenführungen nach Klein Mehßow – Fürstlich
Drehna - Mallenchen |
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Calau - Saßleben – Koßwig
- Vetschau – Burg |
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Calau - Gahlen – Laasow –
Wüstenhain – Cottbus |
| Flugplätze |
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Verkehrslandeplatz Bronkow |
| Wanderwege |
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Der Ort ist an das zentrale Wanderwegenetz
des Landkreises angeschlossen! |